Hilfestellung für Menschen auf der Flucht

Initiative zur Rettung von Flüchtenden vor dem Ertrinken im Mittelmeer. Seit 2014 sind mehr als 10.000 Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer ertrunken.

 

Das darf nicht hingenommen werden. Und daran dürfen wir uns nicht gewöhnen.

Handeln ist möglich: Eine Initiative - die Sea-Watch - tut was und hat dadurch bereits mehreren Tausend Menschen das Leben gerettet. Für die Möglichkeit Asyl zu beantragen - wenn auch mit unbekanntem Ausgang: ein Leben Möglichkeit lebend zu versuchen.

 

3740 Menschen ertranken seit Jahresbeginn 2016 beim Versuch nach Europa zu gelangen (Stand 25.10.2016). Nicht länger auf die Politik warten, sondern selbst aktiv werden: Konkrete Hilfestellung für Flüchtlinge im Mittelmeer durch das private Schiff MS Sea-Watch: Unmittelbare Unterstützung durch Erstversorgung und medizinische Nothilfe, Seenotfälle melden und verfolgen, Gerettete anderen Schiffen übergeben und die Vorgänge öffentlich sichtbar machen.

 

Die SchriftsetzerInnen unterstützen die Initiative finanziell sowie über Projekteinreichungen auf der Crowd-funding-Plattform respekt.net. Seit dem Start im Juni 2015 bis zum Wintereinbruch 2015 wurden bei insgesamt sieben mehrtägigen Einsätzen der Sea-watch 1 vor Lampedusa 2.000 Menschen gerettet! Im Mai 2016 startete der Einsatz eines neuen, leistungsstärkeren Schiffes vor Lampedusa, die Sea-watch 2. Sea-watch kooperiert eng mit den Schiffen von Ärzte ohne Grenzen, SOS Mediterranée und der italienischen Küstenwache. Das Projekt kann direkt unterstützt werden: Bitte helfen Sie mit!

 

Ach ja, und was hat das alles mit Social Business zu tun?

Ein Fünftel des Überschusses wird sozialen Projekten gewidmet. Das können wir uns zum Glück leisten, weil wir auf die Butterseite des Lebens gefallen sind, indem wir in diesem Land, in dieser Stadt, in dieser Zeit leben, und alle auch einem Hauptbrotberuf nachgehen, von dem wir recht gut leben können.